Wichtig

Willkommen

Willkommen auf der Homepage des Lehrstuhls für Zivil- und Wirtschaftsrecht, insbes. Bank-, Kapitalmarkt- und
Verbraucherrecht.

Uni

Aktuell

Offene Immobilienfonds sind hochriskant

Geschrieben am: 07.05.2012

Offene Immobilienfonds waren einst sicher wie Tagesgeld. Heute stehen viele Anleger vor Notverkäufen mit großen Verlusten. Der Fortbestand der gesamten Anlageklasse scheint gefährdet. Letzte Hoffnung: die Solidarität der Anleger.

Millionen Kleinanleger haben ihr Geld in offenen Immobilienfonds angelegt. Doch die Fonds stecken in einer tiefen Krise. Mittlerweile scheint sogar der Fortbestand der gesamten Anlageklasse gefährdet, die ein gigantisches Vermögen von 85 Milliarden Euro verwaltet.

Selbst Fonds der Branchengrößen Allianz und Deutsche Bank sind inzwischen betroffen. So hat die Allianz kürzlich ihren Fonds Flexi Immo eingefroren, in den zuletzt noch rund 170 Millionen Euro investiert waren. Das bedeutet: Anleger können kein Geld mehr abziehen. Anfang des Monats hatte bereits die Deutsche-Bank-Tochter DWS ihren Immobilien-Dachfonds Immoflex Vermögensmandat für Mittelabzüge gesperrt. Der DWS-Dachfonds hat ebenfalls stark in offene Immobilienfonds investiert.

Ein anderer großer Immobilienfonds, der bereits seit längerer Zeit keine Anteile von Anlegern zurücknimmt, versucht jetzt einen ungewöhnlichen Befreiungsschlag: Die Fondsgesellschaft SEB hat die Anleger ihres sechs Milliarden Euro schweren Immoinvest gebeten, selbst zu entscheiden, ob ihr Fonds weiterbestehen oder ob er komplett aufgelöst werden soll. Seit Mai 2010 ist der Fonds bereits eingefroren.

(mehr…)

 

Besitzer von Staats-Anleihen (Griechenland, Spanien, Portugal etc.) haben oft Ansprüche gegen ihre Vermittler, manchmal auch gegen die betroffenen Staaten selbst

Geschrieben am: 07.05.2012

Allgemeine Risikohinweise bei Anleihen in Bezug auf die Bonität von Anleihe-Emittenten sind heute Standard. Im Regelfall ist damit einer entsprechend  geschuldeten Aufklärung Genüge getan. Bei Staatsanleihen reicht dies aber nach den schlimmen Erfahrungen mit Argentinien nicht. Insbesondere bei Auslandsanleihen besteht eine Aufklärungspflicht über deren besondere Risiken. So hat etwa der Vermittler den Kunden vor dem Erwerb über die (jeweilige) Herabstufung des Ratings von einer der drei großen Rating-Agenturen zu informieren. Dies haben Banken und andere Vermittler oft nicht getan, weswegen schon aus diesem Grund die Anlageberatung nicht anlagegerecht war. Bei einer Fehlberatung von Banken und Finanzdienstleistern zur Bonität des betreffenden Staates haben Anleger von entsprechenden Anleihen daher oft sehr gute Aussichten auf Schadensersatz in voller Höhe ihrer Einlage
nebst angemessener Verzinsung. Gegenüber dem Staat Griechenland können sogar unmittelbar Ansprüche bestehen. Auch wenn der Schuldenschnitt nominell auf „freiwilliger“ Basis erfolgte, könnten zudem Ansprüche gegen den griechischen Staat selbst bestehen, wenn dem deutsch-griechischen Investitionsschutzabkommen Drittschutzcharakter zugesprochen werden würde. Erfolg versprechen aber vor allem die Inanspruchnahme der vermittelnden Banken und Finanzdienstleister, die generell bei Staatsanleihen auch auf die Möglichkeit eines Schuldenschnitts hinweisen müssen, weil dies kein untypischer Fall ist.

Kai-Oliver Knops

 

Höchststimmrechte erneut in der Diskussion

Geschrieben am: 30.04.2012

Auch bestehende Regelungen bieten Gestaltungsspielraum zum Schutz vor feindlichen Übernahmen

(den vollständigen Artikel finden Sie in: Börsen-Zeitung Nr. 73 vom 14.04.2012)

 

Endspurt im Aufbau der Derivate-Infrastruktur

Geschrieben am: 25.04.2012

Nach langer Vorarbeit wird in Europa fieberhaft an der Fertigstellung der künftigen Regulierung für OTCProdukte gearbeitet

(den vollständigen Artikel finden Sie in: Börsen-Zeitung Nr. 78 vom 21.04.2012)

 

Klage gegen Rating-Agentur Standard & Poors betritt juristisches Neuland

Geschrieben am: 06.03.2012

Juristisches Neuland

Rentner gegen Ratingagentur

06.07.2010  ·  Viele deutsche Anleger haben ihre Ersparnisse verloren, als die  amerikanische Bank Lehman Brothers in die Knie ging. Einer von ihnen  wehrt sich nun auf unkonventionellem Wege: Er verklagt die Ratingagentur  S&P, die Lehman einst bewertet hatte – zu gut bewertet, wie der  Kläger findet.

(mehr…)

 

OLG Frankfurt bejaht in 2. Instanz die Zulässigkeit der Klage

Geschrieben am: 06.03.2012

Erstes Verfahren

Deutsche Lehman-Opfer können S&P verklagen

28.11.2011 · Neue Hoffnung für geschröpfte Anleger: Das Frankfurter Oberlandesgericht hat entschieden, dass auch in Deutschland Klagen gegen die Ratingagentur zulässig sind. Experten halten eine Klagewelle gegen S&P für denkbar.

(mehr…)

 

Kredithaie in Großbritannien Mehr als 4000 Prozent effektiver Jahreszins (FAZ-Online vom 02.01.2012)

Geschrieben am: 24.01.2012

02.01.2012 In kaum einem Industrieland sind die privaten Haushalte so stark verschuldet wie in Großbritannien. Das Geschäft mit legalen Wucherdarlehen blüht.

Der Kleinkredit ist nur einen Mausklick entfernt. “Zehn-Minuten-Geld” verspricht das britische Unternehmen namens Quick Quid (“Schnelles Pfund”) auf seiner Internetseite. Wer rasch eine überschaubare Geldsumme braucht, der bekommt hier binnen weniger Minuten eine Finanzspritze. Die Nothelfer offerieren ihren klammen Kunden ohne große Formalitäten kurzfristige Darlehen. Die sogenannten “Payday Lender” bieten Überbrückungskredite, die in der Regel ein paar hundert Pfund nicht übersteigen. Im Idealfall zahlt der Schuldner das Geld zurück, wenn er sein nächstes Gehalt erhält. Aber die Kreditzinsen sind horrend.

(mehr…)

 

ZPO-Vorlesung: Streitschlichtung u. Mediation – Samstag, 14.1.2012

Geschrieben am: 11.01.2012

Die Sonderveranstaltung „Streitschlichtung u. Mediation“ mit Frau Sabine König, Richterin am Amtsgericht Hamburg, findet statt am 14.1.2012 von 10-16 Uhr im Raum B 528. Der Inhalt dieser Veranstaltung ist – wie bereits mehrfach erwähnt – klausurrelevant! Es wird daher dringend empfohlen, diese Veranstaltung zu besuchen.

 

Leitfaden Hausarbeiten

Geschrieben am: 02.01.2012

Hier(Leitfaden Hausarbeiten) finden Sie Informationen zur Erstellung einer juristischen Hausarbeit.

 

KWAG Rechtsanwälte erwirken Urteil zur internationalen Zuständigkeit deutscher Gerichte bei Schadensersatzklagen gegen internationale Ratingagenturen

Geschrieben am: 16.12.2011

Der Kläger verlangte von der Beklagten, einer internationalen Ratingagentur, Schadensersatz wegen des Erwerbs von Zertifikaten, deren Emittent eine Tochtergesellschaft der im September 2008 zusammengebrochenen Lehmann Bank war. Erstinstanzlich hatte das Landgericht Frankfurt die Klage mit der Begründung abgewiesen, dass es an der örtlichen und damit auch der internationalen Zuständigkeit des LG Frankfurts fehle. Das Berufsgericht hebt in der vorliegenden Entscheidung nunmehr das erstinstanzliche Urteil auf und bejaht die Zuständigkeit.

Das vollständige Urteil finden Sie, wenn Sie nachfolgend auf OLG Frankfurt klicken. OLG Frankfurt